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Gamay – eine Rebsorte mit abwechslungsreicher Geschichte

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2017 Château de l'Eclair 'La Reserve', Beaujolais AOP

8,29 EUR

( inkl. 16 % MwSt. zzgl. Versandkosten )

11,05 EUR pro Liter

enthält Sulfit

Ein Meisterwerk in Sachen Typizität und Verträglichkeit: nur ein Beaujolais dieses Formats kann den ramponierten Ruf der Region wieder herstellen.

2019 Château de Durette 'Exception', Régnié AOP

13,16 EUR

( inkl. 16 % MwSt. zzgl. Versandkosten )

17,55 EUR pro Liter

enthält Sulfit

Der Régnié Exception von Château de Durette ist ein Premium-Rotwein zu einem sensationellen Preis!

2018 Château de Durette ‚En Voluet‘, Fleurie  AOP

13,60 EUR

( inkl. 16 % MwSt. zzgl. Versandkosten )

18,13 EUR pro Liter

enthält Sulfit

Der Beaujolais 'En Voluet' von Château Durette stammt aus der beliebesten Cru Lage Fleurie.

Gamay

Gamay Noir ist eine sehr alte Rebsorte, erstmals erwähnt im Jahr 1300 in Burgund, Frankreich. Die Rebsorte ist eine Kreuzung aus Pinot Noir und einer alten Traubensorte namens Gouais Blanc. Aufgrund der Beziehung zu Pinot Noir hat Gamay viele Ähnlichkeiten, einschließlich des Geschmacksprofils und der Fähigkeit zu altern.

Sie wird vor allem im Beaujolais-Gebiet angebaut und daher auch Beaujolais-Traube genannt. Namensgebend für Gamay war vermutlich der gleichnamige Ort an der Côte d'Or. Die sandigen Schieferböden im Norden des Beaujolais bieten ideale Bedingungen für die Gamay-Rebe. Sie bringt fruchtige Rotweine mit wenig Gerbstoff und Alkohol hervor. Ihr helles Rubinrot hat oft einen bläulichen Schimmer. Gamay-Weine schmecken schon sehr gut in der Jugend. Allerdings haben sie auch ein fantastisches Alterungspotential vor allem, wenn sie in Beaujolais Cru Lagen wachsen. Leicht gekühlt zwischen 12-14 °C entfalten sich ihre Aromen am besten.

Die Geschichte von Gamay - oder besser gesagt das Epos von Gamay - beginnt Mitte des 13. Jahrhunderts nach einer Pest, die Europa jahrelang verwüstet hat. Die Traube half den Einwohnern Burgunds, sich von der Pandemie zu erholen, bis 1395 Philipp der Kühne - Herzog von Burgund - befahl, alle Gamay-Reben bis zum folgenden Ostern zu entwurzeln. Der Herzog glaubte, dass die Anbaumethoden zur Aufzucht von Gamay den Ruf von Pinot Noir schädigten. Die Entscheidung löste in und um das nahe gelegene Dijon einen solchen Aufruhr in der Öffentlichkeit aus, dass der Herzog einen neuen Bürgermeister ernannte, von dem er hoffte, dass er die Situation eindämmen würde. Obwohl die Versuche des Herzogs, Gamay auszurotten, gründlich waren, erreichte die Durchsetzung seiner Verordnung Beaujolais im äußersten Süden Burgunds nicht. Dort wuchsen die Trauben weiter. 1459 erneuerte Philipp der Gute, Herzog von Burgund, die Verordnung seines Großvaters und der Anbau von Gamay in Burgund blieb verboten. 

Über Generationen hinweg wurden Gamay-Weine heimlich genossen. Das änderte sich erst im Jahr 1937, als die INAO (die oberste Weinbaubehörde Frankreichs) das Beaujolais als geschützte Ursprungsbezeichnung AOP deklarierte und die Rebsorte Gamay in den Adelsstand erhob.


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